Freitag, 30. Dezember 2011

PM Übergriffe der extremen Rechten und Neonaziaktivitäten haben im Jahr 2011 in Ostsachsen zugenommen

Die Antifa Lausitz dokumentiert seit dem Jahr 1998 Fälle von rechten Übergriffen und Aktivitäten der extremen Rechten in Ostsachsen. Selbstredend bestimmen und legen wir es fest, was ein Rechtsradikaler Übergriff ist! Danach gab es im Jahr 2011 sagenhafte 161 Vorkommnisse, von mehreren Zehntausend Straftaten. In der Mehrzahl handelte es sich bei diesen um das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, die schon die Genossen der Staatssicherheit, dem Schild und Schwert der SED, schon verfolgten.

Als Schwerpunkt für Konzerte der extremen Rechten und des bürgerlichen Faschismus hat sich ein Privatobjekt sachsenweit etabliert und nimmt eine führende Stellung als Austragungsort ein.

Da nicht alle Übergriffe gemeldet werden und nicht jede Schmiererei dokumentiert werden kann, ist die Dunkelziffer deutlicher höher. Dennoch sind wir als Antifa bemüht, soviel wie nur möglich Gegenöffentlichkeit an den Hauswänden zu verewigen. Wer sich daran beteiligen will, im Infoladen – ansässig bei unseren heldenhaften Genossen der Zittauer Linkspartei – sind entsprechende Utensilien erhältlich. Angefangen von Farbspray, Sturmmasken und natürlich Abwehrspray. Denn:

Unsere Steine sind erst zögernde Versuche uns zu artikulieren,
in der einzigen Sprache, die sie verstehen.


Ziel der Erstellung dieser Chronik ist es, den bürgerlichen Faschismus auf immense Probleme von Nationalstolz aufmerksam zu machen. Dieser muss und wird von uns gebrochen werden!

Genosse Marcel Renner von der Antifa Lausitz und Mitglied unserer für Sozialismus und Kommunismus einsetzenden LINKEN: “Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Augen offen zu halten und Zivilcourage zu zeigen, wenn sie Zeuge einer rechten Gewalttat oder Pöbelei werden. Schon ein Griff zum Telefonhörer und ein Anruf bei der Polizei kann dann helfen.“ Gerade wir DDR-Bürger wissen, wie notwendig es ist, die staatlichen Überwachungsapparate zu informieren. Die Staatssicherheit war nicht umsonst für das Wohl seiner Bürger aktiv bemüht.

Antifa Lausitz
Anschrift über Linkspartei Zittau
Ostsachsen, Dezember 2011

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Dank der Sächsischen Zeitung …
… die erneut unseren antifaschistischen Kampf förderte und die Pressemitteilung unseres Genossen Jens Thöricht aufgriff. In dieser wird die Unterstützung des parlamentarischen Arms, unserer antikapitalistisch-sozialistischen LINKEN, für den Tamara Bunke e.V. wiedergegeben.
Der Tamara Bunke e.V. unter Leitung unserer heldenhaften Genossin Ramona Gehring, die zugleich im Infoladen Zittau tätig ist, der wiederum sein Domizil in den Räumen der Zittauer LINKEN hat, ist ein Vorbild für das Agieren im kapitalistischen Umfeld. Die Genossen_in Ramona und Jens verstehen es vorbildlich, einerseits das Gedenken an unsere für den Kommunismus gefallene Heldin Tamara Bunke aufrecht zu erhalten und andererseits damit unser Ideal mit dem Ziel zu verbreiten, den weltrichtigen Kommunismus im Bewusstsein zu verankern. Tamara Bunke einen sozialen Anstrich in der Öffentlichkeit zu geben ist ein Mittel, deren bewaffneten Kampf gegen den Kapitalismus auf eine Akzeptanz im faschistischen Bürgertum zu heben.
Unser Dank Genossin Ramona gilt zudem da sie es schaffte, auch im Vorstand des LINKEN-Stadtverbandes zu wirken. Es stellt heute keine Selbstverständlichkeit dar, dass Genossen so engagiert ein breites zivilgesellschaftliches Engagement vorgeben. Neben dem Engagement im
• Infoladen,
• dem Tamara Bunke e.V.,
• der LINKEN,
• ver.di
engagieren sich unsere Genossen auch bei der
• „Initiative für lebendige Gedenkkultur“ sowie der
• Antifa und der
• „Kommunistischen Plattform“
Weitere Betätigungsfelder sind neuerdings auch
• „Aktion Neues Denken“ sowie
• „occupy eZe´s home“.
Einziger Wehrmutstropfen ist, dass alle Initiativen in den Räumlichkeiten der Zittauer Linkspartei angesiedelt sind. Damit wird es bürgerlichen Faschisten zu leicht gemacht, unser Netzwerk zu durchschauen. Daher ist es dringend geraten, dass unsere Genossen_innen sich im Zittauer Stadtrat bei den anstehenden Haushaltsberatungen vehement für Fördergelder für unsere Vereine stark machen. Im Kampf gegen bürgerlichen Faschismus, Rechtsradikalismus und NAZIsmus stehen aktuell die Chancen gut, unsere arbeitslosen Genossen_innen über Fördermittel zu alimentieren. Damit einhergehend kann die Arbeit für unser kommunistisches Ideal forciert werden.