Die Genossen trafen sich im Infoladen (erreichbar im Büro der Zittauer LINKEN) und diskutierten, welche antikapitalistische Forderungen/Anträge im Zittauer Stadtrat eingebracht werden sollen. Im Ergebnis kam zum Ausdruck, daß die Weinau-Allee zukünftig den Namen Stalin-Allee tragen soll.
Aber auch die Politik des ersten sozialistischen und zugleich antifaschistischen Staates muß endlich Würdigung erfahren. Daher steht die Forderung im Raum, den Zittauer Marktplatz in Hilde-Benjamin-Platz zu benennen.
Hilde Benjamin war zu Beginn ihrer Karriere Rechtsanwältin in Berlin Wedding und bei der Roten Hilfe aktiv und trat 1927 der KPD bei.
Desweiteren ist es überfällig, daß vom Stadtrat endlich ein antifaschistischer Konsens verabschiedet wird, um rechtsradikales Gedankengut über Fraktionsgrenzen hinaus zu verurteilen.