Donnerstag, 14. März 2013

Polizeilicher Einschüchterungsversuch gegen Genossen Tuomo Neumann


Der 13. Februar 2013 war eine weitere - und schwerere - Niederlage für die Nazis. Sie konnten insgesamt nur ca. 800 Anhänger mobilisieren, die sich auf zwei verschiedene Orte aufgeteilt hatten und dank der Blockaden nicht bzw. kaum marschieren konnten.

Am 12. März, also rund einen Monat nach dem Erfolg, kam es gegen 11:35 Uhr in Zittau (Ostsachsen) zu einem Einschüchterungsversuch zweier Beamtinnen der Kriminalpolizei Dresden, vermutlich des Staatsschutzes, gegen Tuomo Neumann, Inhaber des Graffiti- und Skateshop FAME, Innere Oybiner Straße 6 in Zittau. Genosse Tuomo ist zudem Mitglied der Partei DIE LINKE und aktiv in unserer revolutionären Antifa-Lausitz.

Die Beamten betraten einen Laden und fragten nach dem Inhaber. Nachdem sich Genosse Tuomo Neumann zu erkennen gab, eröffnete eine Beamtin, dass sein Fahrzeug VW T3 am 13. Februar 2013 in Dresden bei den Protestaktionen „aufgefallen“ sei. Weiterhin wollten Sie wissen, ob er der Fahrer des Fahrzeuges an diesem Tag gewesen sei und wenn nicht, wer dieses gelenkt hätte.
Nachdem der Halter des Fahrzeuges nachfragte, „was mit dem Auto angestellt wurde“, meinten die Beamtinnen „nichts, es ist nur aufgefallen“. Daraufhin wurden diese aufgefordert den Laden zu verlassen, welcher auch nachgekommen wurde.

Diese Befragung wird als Einschüchterung von antifaschistisch aktiven Menschen seitens der Repressionsorgane gewertet. Offensichtlich soll linkes Engagement kriminalisiert werden, zumal die Kreistagsfraktion der LINKEN durch Genossen Jens Thöricht unlängst erst Tuomo mit 150 Euro untersützten (die Genossen der Sächsischen Zeitung berichteten).

Damit war nach der Verschiebung der Machtverhältnisse am 13. Februar zugunsten des Bündnisses „Nazifrei – Dresden stellt sich quer!“ zu rechnen. Die verfolgte Kriminalisierungsstrategie wird nicht aufgehen, da die Solidarität des Bündnisses nicht gebrochen werden kann. Auch das beweist, dass diese Verschiebung der Machtverhältnisse auch von Dauer ist.

Solidarität ist eine Waffe! Anna und Arthur halten das Maul! Keine Aussage bei den Repressionsbehörden!