Donnerstag, 24. November 2011

Genossen müssen geschlossen agieren

Genosse Jens Thöricht, der sich auch in den Vorbereitungen gegen Nazismus und Polizeiwillkür zum 13. Februar in Dresden engagiert, hebt die Bedeutung rassistischer, antisemitischer, fremdenfeindlicher und vor allem kommunismusfeindlicher Tendenzen in Ostsachsen hervor. Genosse Thöricht läßt in einer Pressemitteilung durchblicken, daß freie Meinungsäußerung zur einer faschistisch-nazistischen Gesellschaftsordnung führen kann.

Wörtlich schreibt Genosse Jens Thöricht: „Fernab der öffentlichen Wahrnehmung fanden am 2. Novemberwochenende gleich mehrere neonazistische Veranstaltungen in Ostsachsen statt.“ Gemeint sind Kranzniederlegungen anläßlich des Volkstrauertages sowie eine Musikveranstaltung bei Rothenburg.

Als Antifaschisten sehen wir die deutliche Gefahr, daß Kranzniederlegungen außerhalb des 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom deutschen Hitlerfaschismus durch die Helden der ruhmreichen Sowjet-Armee, geeignet sind, daß die Deutschen 70 Jahre nach Kriegsende in einen Heldenrausch und Siegesythos geraten. Wir „LINKE.“-Antifaschisten verwahren uns gegen solche Tendenzen und schleudern den Feinden des Sozialismus entgegen: Deutschland verrecke!!

Dienstag, 15. November 2011

Genossin Ramona Gehring spricht uns aus dem Herzen

Am 9. November fand in Zittau die Eröffnung eines sogenannten „Erinnerungspfades“ statt. Dieser widmet sich den konterrevolutionären Ereignissen von 1989. Genossin Gehring, die zugleich Vorsitzende des revolutionären „Tamara Bunke e.V.“ ist drückt nun auf dem Internetseiten des LINKEN-Kreisverbandes Görlitz ihr deutliches Unverständnis darüber aus, dass der LINKEN-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Zittau ebenfalls an dieser Veranstaltung teilnahm.

Logische Schlussfolgerung also, dass unsere revolutionäre Genossin Ramona Gehring gemeinsam mit Genossen Tuomo Neumann neben den anwesenden nazistischen Geschichtsklitterern auch den LINKEN-Fraktionsvorsitzenden fotografisch dokumentierte. Wer an solchen konterrevolutionären Veranstaltungen teilnimmt, leistet dem Nazismus Vorschub. Deshalb werden wir alles daran setzen, dass der unglaubliche Vorgang aufgeklärt wird!

Jens Thöricht stellt richtig

Unser Genosse Jens Thöricht stellte in einem Leserbrief gegenüber dem Oberlausitzer Kurier vom 12. November 2011 richtig, dass es eine geschichtsrevisionistische Handlung darstellt, die in Zittau befindliche Ausstellung „Mauern, Gittern, Stacheldraht“ als „das dunkelste Kapitel der Geschichte der zwei deutschen Diktaturen“ zu bezeichnen.

Unsere sozialistische DDR beinhaltete kein „dunkles Kapitel“. Die DDR war ein souveräner Staat, der sich gegen den Kapitalismus wehrte. Wir danken Genossen Thöricht, der bescheinigte, daß „das geschichtliche Wissen der Veranstalter eindeutig als mangelhaft eingestuft werden“ muss. Weiter so Genosse, wir bleiben nicht auf halbem Wege stehen. Kommunismus ist machbar.

Donnerstag, 10. November 2011

Plattform der „Neuen Antikapitalistische Linken“

Wie der Tamara Bunke e.V. unter Führung unserer Genossin Ramona Gehring, die zugleich Mitglied des Stadtvorstandes der Linkspartei ist, mitteilt, haben unsere Weggefährten im Bruderland, der Tschechoslowakischen Republik, das durch die kapitalistische Herrschaft geteilt wurde, nun eine Plattform der „Neuen Antikapitalistischen Linken“ aus der Taufe gehoben.
Dies ist begrüßenswert, zumal auch die oftmals kapitalistische Gewerkschaft sich dem internationalen Finanzkapital unterordnet. Dies ist dort nur möglich, da es unseren tschechoslowakischen Genossen anders als bei uns bisher nicht gelungen ist, die Gewerkschaftsstrukturen für unsere sozialistischen Ideale aufzuweichen. Vorbildlich sei daher der Genosse Jens Thöricht zu nennen, der antifaschistisches Engagement in die Reihen von „verdi“ zu tragen scheint. So ist es möglich, unserem Ziel, den Weg zum Kommunismus zu beschreiten, näher zu kommen.
Die Genossen in unserem Bruderland sollten sich nun noch besser verknüpfen und zahlreiche Vereine gründen, um den Menschen_innen ein breites zivilcouragiertes Bündnis vorzugeben, so wie wir Antifaschisten es hierzulande tun. Mit dem Tamara Bunke e.V., dem Infoladen, dem Autonomal-Versand, der Antifa-Lausitz sowie der Initiative für eine lebendige Gedenkkultur, die allesamt im Haus untergebracht sind, wie die Zittauer LINKE, ist es uns schließlich auch gelungen, ein breites Bündnis vorzugeben, das tatsächlich personelle Überschneidungen mit der LINKEN hat.
Der Klassenkampf hat erst begonnen.

Mittwoch, 9. November 2011

Erinnerungspfad in Zittau – Aufrichtige Antifaschisten_innen halten gegen

Am 9. November wurde in Zittau ein sogenannter „Erinnerungspfad“ eingeweiht, der die Ereignisse vor, um und nach dem 9. November 1989 beleuchten soll. Im Voraus stand für uns Antifaschist_innen fest, dass dies eine einseitige Betrachtung wird. Deshalb ließen es sich unter anderem die Genossen Ramona Gehring und Tuomo Neumann nicht nehmen, Zivilcourage zu zeigen. Gut, Ramona ist nicht gerade die beste Rhetorikerin, aber das Grinsen war Ausdruck genug. Auch die angefertigten Fotos von den anwesenden Nazis, die über zwei Jahrzehnte nach dem Fall des antifaschistischen Schutzwalls den Tag feiern, als ob es keine Probleme mit rechtsradikalem Gedankengut gäbe, werden wohl archiviert.

Der Genossin Ramona Gehring, die neben ihrer Funktion als Mitglied des Stadtvorstandes der LINKEN auch Vorsitzende des Tamara Bunke e.V ist, sowie dem Genossen Tuomo Neumann, der zugleich den Autonomal Versand leitet und in der Initiative für eine lebendige Gedenkkultur aktiv sind, alle zu erreichen über die Begegnungsstätte der LINKEN, sei gedankt, dass sie die Veranstaltung nicht den Konterrevolutionären überliessen, denn Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen.

Wie sich heute offenbart, hat der konterrevolutionäre Putsch von 1989 den Menschen die Errungenschaften der DDR entzogen. Erinnert sei an die günstigen Mieten, der Selbstversorgung mit Lebensmitteln und der für die Bürger_innen bestehende Möglichkeit, jährlich über die Gewerkschaft einen Urlaubsplatz zu erhalten.

Dienstag, 8. November 2011

Genosse Thöricht im LINKEN-Vorstand bestätigt

Wie Genosse Jens Thöricht in seiner Pressemitteilung verbreitete und die Sächsische Zeitung veröffentlichte, wurde unser Genosse erneut in den Landesvorstand der LINKEN gewählt.
Wir begrüssen dies, zeigt es doch, dass unser Weg für eine gerechtereWelt unter unserem kommunistisch-sozialistischen Ideal in der LINKEN richtig ist. Jens wird unseren autonomen Antifaschismus also weiterhin in der LINKEN vertreten.